Wenn die Haare einfach nicht sitzen wollen

Schlapp, trocken, widerspenstig: Es gibt Tage, an denen die Haare einfach nicht so sitzen, wie sie sollen. Und diese Tage kommen im Winter bei vielen besonders oft vor. Dann ist es auch egal, ob man morgens Zeit eingeplant hat oder gerade auf dem Sprung ist – bei strapazierten Haaren scheint es manchmal unmöglich, sie zu bändigen. Mit unseren Tipps bekommst du deinen Bad Hair Day wieder in den Griff.

Bad Hair Days im Winter

Stumpfe und trockene Haare entstehen meist, wenn die Talgdrüsen der Kopfhaut wenig Fett produzieren und die Spitzen nicht mit genug mit Feuchtigkeit versorgt werden. Das kann mehrere Gründe haben: Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen oder Salzwasser, häufiges Färben oder zu viel Hitze durch z.B. Föhnen oder Glätten. Auch im Winter neigen wir häufig zu Spliss und trockener Kopfhaut, denn die Kälte von draußen zusammen mit trockener Heizungsluft von drinnen ist keine gute Kombination und kann die Haare ganz schön mitnehmen.

Tipps gegen einen Bad Hair Day

Neben der Pflege für die Haut wird die der Haare oft nicht so ernst genommen. Doch eine gute Pflege kann auch das Styling ganz schön erleichtern und verhindert so den altbekannten Bad Hair Day. Zwar lässt sich strapaziertes Haar nicht in wenigen Minuten gesund pflegen, aber so mancher Trick kann Abhilfe schaffen:

Tipp 1:

Schöne Haare im Schlaf bekommen. Nachdem man morgens aufgestanden ist und sich im Spiegel ansieht, ist das Phänomen oft täglich zu sehen: Die Haare stehen einem wortwörtlich zu Berge und man kann sie kaum durchkämmen. Viele waschen ihre Haare erst am Morgen, sodass vom vergangenen Tag z.B. Styling-Produkte zurückbleiben. Da aber nicht nur die Haut nachts Erholung braucht, sondern auch die Haare, sollten diese vor dem Schlafengehen zumindest gebürstet werden, um die Rückstände zu entfernen. Außerdem ist es gut, wenn lange Haare nachts locker zusammengebunden werden. Durch die Reibung am Kissen sind sie nämlich ganz schnell zerzaust.

Tipp 2:

Das passende Shampoo wählen. Um den Bad Hair Day in den Griff zu bekommen, kannst du schon beim Haarewaschen viel dafür tun. Bei trockenem Haar solltest du auf jeden Fall ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo wählen, das keine Silikone enthält und empfindliche Kopfhaut schützt, zum Beispiel das silicea Hair Repair Shampoo.

Tipp 3:

Shampoo + Haarkuren gründlich ausspülen. Pflegerückstände im Haar können es stumpf und glanzlos aussehen lassen. Bei Shampoo und Spülungen ist weniger oft mehr. Lieber nur einen kleinen Klecks verwenden und das Shampoo oder die Haarkur danach gründlich ausspülen.

Schnelltest: Wenn die nassen Haare beim Aneinanderreiben leicht quietschen, sind sie von allen Pflegeresten befreit.

Tipp 4:

Regelmäßig Stoßlüften. Sehr trockene Luft kann dazu führen, dass die Haare austrocknen und so auch die Frisur darunter leidet. Daher kann es schon hilfreich sein, immer mal wieder das Fenster auf zu machen und frische Luft in den Raum zu lassen. So trocknet das Haar nicht so schnell aus und auch die Haut kann den Feuchtigkeitshaushalt besser regulieren.

Tipp 5:

Eine reichhaltige Sprühkur verwenden. Mit einer Sprühkur, die nicht ausgewaschen werden muss, kann das Haar zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt werden. Das geht zum Beispiel mit dem silicea Hair Repair Spray. Neben Silicium-Gel und Aloe Vera enthält die Sprühkur eine besondere Kombination aus Kokos- und Rizinus-Öl. Die bewährten Pflanzenöle ersetzen synthetisches Silikon und geben dem Haar auf natürliche Weise Halt und Schutz vor dem Austrocknen. Das Spray muss nicht ausgespült werden, sodass die stärkende Wirkung bis zur nächsten Haarwäsche anhält.

Tipp: Mit den Händen in handtuchtrockenes Haar einmassiert, sorgt das Spray nicht nur für besonders gute Kämmbarkeit, sondern erleichtert auch das tägliche Styling und verhindert den Bad Hair Day.

Extra-Tipp: Hair Dusting. Bei Spliss kursieren viele Tipps zu Haarschneidetechniken. Ganz neu aufgepoppt ist jetzt die Methode „Hair Dusting“. Dazu einfach eine Strähne des Haares abtrennen, in die Hand nehmen und glattziehen. Bereits dann sieht man oft schon abstehende, splissige Haare. Nun kannst du eine Schere waagerecht an das Haar ansetzen und die kleinen Stellen mit Spliss sanft abschneiden. Am besten ist es, wenn du das vom Friseur machen lässt, aber auch zu Hause ist die Methode eine gute Hilfe bei akuten Bad Hair Days.