Lockenpflege von außen und innen

Naturlocken sind so eine Sache. Frauen mit glattem Haar wünschen sie sich, aber Lockenköpfe verfluchen häufig ihre Wellen. Das kann die sogenannte Curly Girl Methode ändern. Mit einem einfachen Plan kannst du deine krausen, oft schwer zu bändigenden Haare, zu geschmeidigen Locken zaubern. Entwickelt wurde die Methode 2001 von der Hairstylistin Lorraine Massey.

  1. Waschen ohne Shampoo: Du wäschst deine Haare täglich? Das ist viel zu oft. Am besten solltest Du nur alle zwei bis drei Tage deinen Locken eine Wäsche gönnen. Dabei wird nach der Curly Girl Methode auf ein Shampoo verzichtet. Denn normale Shampoos und Conditioner, enthalten meist Silikone, Sulfate, Alkohol und Parabene. Diese machen dein Haar zwar leichter kämmbar und lassen es schön glänzen. Der Nebeneffekt ist aber, dass das Haar noch trockener wird. Stattdessen eine milde Spülung verwenden, die zunächst im Haar bleibt.
  2. Fingerfertigkeit statt Haarbürsten: Nasse Locken gleichen meist einem Wirrwarr. Ohne Haarkämmen und Bürsten geht da nichts. Denkst du! Denn diese Utensilien werden bei der Curly Girl Methode nicht gebraucht. Durch die Spülung lassen sich deine Haare ganz einfach im nassen Zustand mit den Fingern entknoten. Die Spülung kann anschließend für mehr Glanz mit kaltem Wasser in den Längen ausgespült werden.
  3. Noch nass in Form bringen: Nach der Spülung ist das Haargel das zweitwichtigste Produkt in der Curly Girl Methode. Damit knetest du die Locken in Form und gibst ihnen Definition und Halt. Bei den Inhaltsstoffen des Gels ist es besonders wichtig, dass keine austrocknenden Alkohole im Gel enthalten sind.
  4. Nur Luft und Liebe: Hitze ist tabu:Lasse deine Haare jetzt am besten an der Luft trocken und fasse sie währenddessen nicht an. Im Winter ist das natürlich schwierig, vor allem wenn man es eilig hat. Dann darf ein Föhn mit Diffuseraufsatz auf kalter bis mittlerer Stufe genutzt werden. Starke Hitze ist absolut tabu. Auch von innen kannst du dein Haar pflegen, indem du es mit Nährstoffen versorgst. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente haben auch eine positive Wirkung auf die Haare. Besonders das Spurenelement Silicium kann die Haarstruktur stärken.