Gesunde und gepflegte Füße einfach von zuhause

Ist es nicht herrlich barfuß zu laufen? In den Sommermonaten kann man morgens einfach in Sandalen oder Flipflops schlüpfen oder zu Hause einfach ganz ohne Schuhe gehen. Das tut den Füßen gut und bringt ein wunderbares Freiheitsgefühl mit sich. Unsere Füße sind für den Freigang über die warmen Monate natürlich immer tip top gepflegt und pedikürt – darauf achten wir. Denn ungleiche Nägel oder eine verhornte Ferse sind einfach nicht schön anzusehen. Aber was ist, wenn der Herbst naht und unsere Füße immer öfter in geschlossenen Schuhen stecken? Spielt eine Pediküre dann auch noch eine Rolle?

Das ganze Jahr die Füße im Blick

Abgesehen vom Sommer verdienen unsere Füße regelmäßig Aufmerksamkeit. Sie tragen uns ein Leben lang und machen vom tagelangen High-Heels-Tragen bis zum Hochleistungssport alles mit. Daher sollten wir uns ihnen einmal die Woche ein paar Minuten widmen. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Zehennägel und die beanspruchten Stellen auf den Fußsohlen gelegt werden. So eine Fußpflege kann man ganz einfach zu Hause machen. Es gilt dabei ein paar Dinge zu beachten:

Wie sehen meine Zehennägel aus?

  • Verfärbungen der Nägel können zum Beispiel von farbintensivem Nagellacken kommen.
  • Ein verdickter, brüchiger Nagel mit braun-gelblichen Flecken kann auf einen Nagelpilz hindeuten. Dann sollte man den Hautarzt oder einen Podologen aufsuchen.
  • Ist die Haut am Nagelrand gerötet oder sogar druckempfindlich, ist vielleicht ein Nagel eingewachsen.

Wie fühlen sich die Fußsohlen an?

  • Die Haut an den Fersen wird je nach Neigung schnell trocken und es bildet sich Hornhaut. Hier sollte man drauf achten, dass die Haut nicht reißt und sie immer gut eincremen. Ein gewisses Maß an Hornhaut braucht der Fuß jedoch, um sich bei jedem Schritt zu schützen.
  • Stellen am Fuß, auf denen das Körpergewicht besonders drauf lastet, sind die Knochen des Fußballens. Die Haut dort sollte auch ohne schmerzende Druckstellen belastbar sein. Tut sie das nicht, auch hier besser einen Profi drauf schauen lassen.

Einmal die Woche: Fußpflege zuhause

Sich seinen Füßen in Ruhe zu widmen, kann man super in eine kleine Wellness-Session im heimischen Badezimmer einbauen. Am besten geht das nach einem Fußbad mit Silicium-Gel. Das Gel stärkt die Fußnagelstruktur und versorgt die Haut mit wertvoller Kieselsäure. Außerdem sind Haut und Nägel jetzt aufgeweicht und lassen sich leichter „bearbeiten“.

Schritt 1, den man am besten noch vor einem Fußbad macht: alten Nagellack gründlich entfernen. Hier am besten acetonfreien Entferner benutzen.

Schritt 2, nach dem sorgfältigen Abtrocknen der Füße: Jetzt werden die Fußnägel je nach Länge mit einem Nagelscherchen gerade geschnitten oder mit einer Feile gefeilt. Alle Nägel in dieselbe Läge bringen, das sieht gepflegt aus.

Schritt 3: Mit einer Hornhautfeile wird nun überschüssige Hornhaut von den Fersen und den Ballen entfernt. Hier ist ein bisschen Vorsicht geboten – mit der Motivation, die Fußsohlen besonders weich zu haben, feilt man sich schnell mal zu viel ab, was dann beim Laufen ein paar Tage lang sehr unangenehm werden kann. Wer merkt, dass das Hornhautfeilen bei aufgeweichter Haut nicht sonderlich effektiv ist, der kann das ebenfalls vor dem Fußbad machen.

Schritt 4: Abschließend werden die Füße noch begutachtet, ob es Stellen gibt, die Beschwerden machen. Da sollte man sonst einen Profi mal drauf schauen lassen. Außerdem bekommen die Füße nun noch eine kleine Massage mit einer reichhaltigen Pflege.

Und denk dran: Deine Fußnägel freuen sich im Herbst und Winter auch mal über eine nagellackfreie Zeit.