Die Feel-Good-Bloggerin im Interview

Hallo, Rabea! Stell dich und deinen Blog doch mal kurz vor.

Gerne! Meinen Feel-Good-Blog “The Golden Kitz” gibt es jetzt schon seit über sechs Jahren. Angefangen hat alles als ein Fashionblog, doch ich habe schnell gemerkt, dass das überhaupt nicht zu mir passte. Heute schreibe ich über Wohlbefinden, Achtsamkeit, Reisen, Fitness- und Beauty-Themen. Damit fühle ich mich viel wohler und die Themen passen auch viel besser zu mir. Ich lege viel Wert auf Authentizität und möchte keinem etwas vor machen. Ich bin wie ich bin und möchte andere Frauen dazu ermutigen sich selbst zu lieben – von innen und von außen .

Apropos Schönheit: Wie wichtig sind dir beim Styling deine Haare?

Haare und Frisur machen für mich den wichtigsten Teil meines Stylings aus: Wenn die Haare sitzen, verzichte ich auch gerne mal auf ein großes Make-up. Ich fühle mich persönlich einfach super wohl, wenn ich weiß, dass meine Haare gepflegt und gesund aussehen – und sich auch so anfühlen!

Jede Frau probiert in Sachen Haarpflege eine Menge aus. Was hast du die letzten Jahre über dich und deine Haare gelernt?

Weniger ist mehr! Das gilt vor allem für Haarstylings und -farben. Ich habe immer viel ausprobiert – war mal blond, dann wieder brünett, hatte mal einen Long-Bob und dann wieder lange Haare. Dabei habe ich mich vor allem von Bildern aus Zeitungen inspirieren lassen und wollte nicht ganz einsehen, dass ich halt einfach nicht der Typ für platinblondes Haar bin, auch wenn es in den Frauenzeitschriften super aussah. Heute wünschte ich mir, ich hätte früher verstanden, dass man nicht alle paar Monate seine Haarfarbe verändern muss, um gut auszusehen. Seit ein paar Jahren trage ich meine Haare nun wieder lang und bin bei meiner brünetten Naturhaarfarbe angelangt, die ich nur alle paar Monate mit einem aschigen Glossing veredle. Ich habe gemerkt, dass diese Frisur am besten zu mir passt und ebenso wandelbar ist: Manchmal habe ich Lust auf Locken, dann wieder auf einen Pferdeschwanz oder ich glätte sie einfach.

Haare natürlich pflegen – was sind deine Tipps?

Gerade weil ich meine Haare in der Vergangenheit viel gefärbt habe, waren sie eine Zeit lang sehr trocken und spröde. Die meisten Drogerie-Shampoos enthalten Silikone und Alkohol – das sorgt zwar für ein geschmeidiges Gefühl, aber die Haare und die Kopfhaut werden davon eher ausgetrocknet als gepflegt.

Daher habe ich vor einiger Zeit meine Haarpflege auf Naturkosmetik umgestellt und nutze seitdem das Hübner Original silicea® Hair Repair Shampoo. Die Inhaltsstoffe sind unter anderem reines Silicium-Gel, Aloe Vera-Gel und Braunhirse – das stärkt mein Haar und ich habe seitdem ich das Shampoo benutze auch viel dichteres Haar bekommen. Ins handtuchtrockene Haar sprühe ich dann immer noch ein paar Spritzer des Hübner Original silicea® Hair Repair Sprays. Der Leave-in-Conditioner ist super, da er die Haare zusätzlich mit Kokos- und Rizinusöl pflegt. So lassen sie sich besser durchkämmen und glänzen nach dem Föhnen toll!

Übrigens: Für eine zusätzliche Portion Feuchtigkeit nutze ich gerne einfaches Kokosöl und massiere es in die Spitzen ein. Das ist super ergiebig und die Haarspitzen werden wieder glänzend und geschmeidig.

Was sind deine drei liebsten Frisuren für zuhause?

Das ist tatsächlich unterschiedlich: Wenn ich zuhause konzentriert am PC sitze und arbeite, mag ich es, wenn die Haare nicht im Gesicht hängen. Da ich aber auch viele Videokonferenzen habe, und daher seriös auftreten muss, trenne ich einfach links und rechts über dem Ohr eine dickere Strähne ab und binde sie mit einem Haargummi zusammen. Für einen kleinen Twist nehme ich die Strähne und ziehe sie oben noch mal durch die Öffnung zwischen den beiden Strähnen und drehe den Zopf quasi “um sich selbst”. So gezwirbelt sieht diese Frisur super schick aus und ist trotzdem ganz einfach gemacht.

Ansonsten liebe ich zuhause den einfachen “Messy Bun” – also einen klassischen Dutt. Mit dem kann ich einfach alles machen: Putzen, aufräumen oder abends auf der Couch chillen.

Beim Sport trage ich übrigens meistens einen Bauernzopf, bei dem ich die abgetrennten Haarpartien etwas locker “zupfe”, so dass der Zopf mehr Volumen bekommt. Da verrutscht selbst beim Homeworkout nichts mehr!

Du hast tolle Haare. Aber mal Hand aufs Herz: Hast du auch manchmal einen Bad Hair Day?

Absolut! An solchen Tagen hilft nur mein Messy Dutt oder eine Mütze 😉 Aber mal ehrlich: Meistens gehen Bad Hair Days einher mit Tagen, an denen es mir nicht so gut geht. Es hilft mir dann, mir bewusst etwas Gutes zu tun, sei es eine Maniküre oder eine entspannende Creme-Maske fürs Gesicht oder eine Meditation mit Fokus auf meine innere Schönheit – die ist nämlich immer da und man muss sich nur ab und zu auf sie besinnen.