5 Hautpflegemythen – was davon stimmt wirklich?

19. September 2020 | Schön von außen

Nützliche Tipps für eine schöne Haut

Manche sind uns neu, andere haben wir längst verinnerlicht. Unser Umfeld, die Ärzte, das Internet – jeder erzählt etwas anderes und am Ende wissen wir nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Das kann dazu führen, dass sich alte Glaubenssätze festsetzen oder wir an Mythen festhalten, die längst widerlegt worden sind.

Wir versuchen Licht ins Dunkel zu bringen, indem wir einige Ansichten hinterfragen, bei manchen die Vor- und Nachteile abwägen und andere vielleicht sogar widerlegen können.

1. Viel Wasser trinken ist gut für die Haut

Wasser ist für unseren Organismus von großer Wichtigkeit. Es wird für den Stoffwechsel und all unsere Organe benötigt, und gewährleistet, dass unsere körpereigenen Mechanismen funktionieren. Und dafür wird es auch überwiegend genutzt. In die äußersten Hautschichten, wo es unsere Haut buchstäblich mit Feuchtigkeit versorgen müsste, dringt es gar nicht erst vor. Daher muss die Hautbarriere immer auch durch geeignete Pflegemittel von außen unterstützt werden, damit nicht noch mehr Feuchtigkeit entweichen kann. Ein kleines „Aber“ gibt es allerdings schon: Da durch die erhöhte Wasserzufuhr der Stoffwechsel in die Gänge kommt, verbessert sich dadurch auch die Durchblutung und die Haut kann vitaler und straffer wirken. Viel trinken lohnt sich also in jedem Fall!

2. Haut mit Wasser reinigen reicht aus

Zur richtigen Hautreinigung kursieren nach wie vor viele Mythen. Einige sagen, dass eine Reinigung mit Leitungswasser völlig ausreicht, andere bevorzugen Seife. Beides sind keine geeigneten Mittel für unsere Hautpflegeroutine, denn Wasser reinigt nur den wasserlöslichen Schmutz und macht unsere Haut anfälliger für Umwelteinflüsse, während Seife meist einen zu hohen pH-Wert hat und sie austrocknet. Empfehlenswert ist eine morgendliche und abendliche Reinigung der Haut mit einem milden Reinigungsöl, um Talgreste und andere fettlösliche Substanzen wie Make-Up zu entfernen – zu häufiger Wasserkontakt sollte dabei vermieden werden. Das Auftragen einer passenden Creme schützt anschließend die Hautbarriere und pflegt die Haut.

3. Hautpflegeprodukte öfter wechseln, damit die Haut sich nicht daran gewöhnt

Die oberste Schicht unserer Haut, die Epidermis, erneuert sich ca. ein Mal im Monat. Dabei werden neue Zellen gebildet, die langsam nach außen transportiert werden und nach dem Verhornen die oberste Hautschicht bilden. Ein Gewöhneffekt ist in diesem Fall eher schwierig.

Nichtsdestotrotz lässt sich die Frage nach einem häufigen Produktwechsel nur schwer mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten.

Wann die Hautpflege wechseln?

Jahreszeiten- und Temperaturwechsel, eine Änderung der klimatischen Bedingungen sowie auch persönliche hormonelle Veränderungen oder Allergien sind ein triftiger Grund, um über einen Wechsel der Produkte nachzudenken. Zum Beispiel sollte im Winter die Pflege etwas reichhaltiger sein, während im Sommer eher leichte Produkte verwendet werden können und auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten ist.

Wann bei der Hautpflege bleiben?

Schwierige Hauttypen, also welche mit besonders empfindlicher oder auch fettiger Haut, sollten auf einen häufigen Wechsel der Hautprodukte verzichten. Auch diejenigen, die die perfekte Hautpflege für sich gefunden haben, müssen sich nicht gezwungen fühlen, alle neuen Produkte auszutesten – so etwas kann für die Haut auch zu einer echten Belastungsprobe werden.

4. Pflege altersgemäß verwenden

Die richtige Hautpflege hängt weniger von unserem Alter, sondern mehr von unserem Lebensstil ab. Ernähren wir uns gesund, rauchen nicht und trinken keinen Alkohol? Sind viel an der frischen Luft und machen regelmäßig Sport? Das alles sind Faktoren, die unsere Haut enorm beeinflussen und so kann schon jemand in den 20ern auf eine erhöhte Zufuhr an Vitamin C und Hyaluron angewiesen sein, während für jemanden über 40 immer noch eine leichte Creme und Sonnenschutz ausreichen. Also können Produkte für „reife Haut“ auch ohne Weiteres von jungen Menschen verwendet werden, die zu sehr trockener Haut und somit frühzeitiger Faltenbildung neigen.

Die Hübner Original silicea® Anti-Aging Creme-Maske vereint rein mineralisches Silicium-Gel, Hyaluronsäure, Aloe Vera-Gel und pflegende Öle von Sesam, Mandel, Aprikosenkernen und Jojoba und hilft der Haut auf diese Weise dabei, sehr viel Feuchtigkeit zu speichern. Der Rosmarinextrakt regt zusätzlich die Blutzirkulation an und wirkt leicht antibakteriell.

Am besten ist, sich frühzeitig um die Bedürfnisse der Haut zu kümmern und herauszufinden, was sie benötigt. Ein ausreichender Sonnenschutz ist in jedem Alter empfehlenswert und beugt Hautschäden und Hautalterung vor.

5. Sonnencreme nur im Sommer verwenden

Und damit kommen wir schon zum nächsten Mythos: Sonnencreme. Für viele scheint es ein absolutes Sommerprodukt zu sein und wird oftmals nur für den anstehenden Urlaub rausgeholt. Aber UV-Strahlung gibt es das ganze Jahr lang und – egal ob die Sonne gerade scheint oder nicht, oder ob wir uns Zuhause befinden – UV-Schutz muss immer sein! Zwar ist die Sonnenstrahlung im Winter schwächer, aber unsere Haut dementsprechend auch empfindlicher, weil sie kaum Melanin bildet. Außerdem ist die Haut im Winter noch mehr Stress ausgesetzt – z. B. durch trockene Heizungsluft und Kälte. Es muss dabei nicht die fettige Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 sein – ein mittlerer SPF in der Tagescreme ist je nach Hauttyp bereits ausreichend.

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