Warum der Jahreszeitenwechsel auch die Haut beeinflusst

Endlich neigt sich der Winter dem Ende zu: Frühling liegt in der Luft. Es wird wärmer, ist länger hell und die ersten Frühblüher schießen aus dem Boden. Doch anstatt einem frischen Frühlingsglow hast du nervige Hautprobleme im Frühling. Denn in deinem Gesicht sprießt auch etwas: Pickelchen. Außerdem stören Rötungen, spannende, trockene oder juckende Stellen das Hautbild. Keine Sorge, diese Irritationen sind zum Glück meist nur vorübergehend und deine Haut wird sich bald wieder selbst regulieren. Sie tut sich mit der Umstellung auf die neuen Wetterbedingungen einfach etwas schwer. Neue Jahreszeit: Stress für die Haut

Neue Jahreszeit: Stress für die Haut

Der Wechsel zwischen Kälte und trockener, warmer Heizungsluft im Winter hat seine Spuren hinterlassen, besonders die feine Gesichtshaut ist gestresst. Schnell können dann die ersten wärmenden Sonnenstrahlen durch die oft schon starke UV-Strahlung die Haut irritieren. Häufig ist auch die fetthaltige Creme, die im Winter gut war jetzt einfach zu viel und führt zu Pickeln und anderen Hautproblemen im Frühling.

Sonne und Pollen können Allergien auslösen

Manchmal sind die Hautprobleme in Frühling allerdings auch allergiebedingt. Pollen, die jetzt vermehrt unterwegs sind, können auch die Haut reizen. An den sogenannten Haarfolikeln – sozusagen die Haarproduktionsstätte – können die Pollen eindringen und allergische Reaktionen auslösen.

Auch die starke Sonneneinstrahlung im Frühling kann bestimmte Hauterkrankungen, wie etwa Rosazea, verschlechtern. Eine Sonnenallergie kann bereits mit den ersten Sonnenstrahlen ausgelöst werden, gerade weil die Haut nach dem Winter nicht an sie gewöhnt sind. Typisch ist, dass sich die Symptome, wie Rötungen, Juckreiz und Quaddeln erst ein bis zwei Tage nach dem Sonnenbad zeigen.

Diese drei Tipps helfen bei Hautproblemen im Frühling

  1. Zart besaitet: Behandle deine Haut in der Umstellungsphase besonders sensibel und verzichte auf aggressive Peelings oder Gesichtswasser. Achte bei zu Allergien neigender Haut darauf, dass in Make-up und Pflege keine Konservierungsstoffe, Parfüm- oder Duftstoffe sowie Paraffin und Silikone enthalten sind.
  2. Feuchtigkeit statt Fett: Nutze eine leichtere Pflege als im Winter, die viel Feuchtigkeit enthält – z.B. das Skin Repair Spray von silicea. Die fetthaltige Creme die die Haut vor der Kälte schützen sollte, kann jetzt zu viel sein und die Haut zusätzlich belasten.
  3. Safety first: Auch wenn die ersten Sonnenstrahlen locken, achte auch im März bereits auf einen guten UV-Schutz.