An der Lage erkennst du, was dahintersteckt  

Klein, hässlich, manchmal schmerzhaft und absolut nervig! Pickel im Gesicht sind so ziemlich das Letzte, was man sich wünscht. Auftauchen können sie an den unterschiedlichsten Stellen. Stirn, Nase, Kinn oder Haaransatz, kein Bereich ist vor ihnen sicher. Doch das können wir uns auch zu Nutze machen, denn anhand ihrer Lage kannst du erkennen, was dahintersteckt. Mit dem Wissen kannst du ihnen besser begegnen und sie entsprechend behandeln.  

H3: Wie entsteht überhaupt ein Pickel?

In der Haut sitzen Taldrüsen. Deren Funktion ist es, ein fettiges Sekret zu bilden, das als Talg oder Hautfett bezeichnet wird. Es wird an die Hautoberfläche transportiert und hat die Funktion, die Haut vor Austrocknung und Umwelteinflüssen zu schützen. Verstopft eine Talgdrüse durch eine erhöhte Talgproduktion, staut sich der Talg in die Haut zurück. Die Folge ist ein Mitesser. Entzündet sich eine verstopfte Talgdrüse durch Bakterien, entsteht ein Pickel.

H3: Pickel an Kinn und Hals

Treten Hautunreinheiten an diesen Stellen auf, sind ganz häufig Hormone die Ursache. Sie sind sozusagen die Vorhut, bevor deine Tage einsetzen. Durch die Zyklusbedingte erhöhte Produktion von Testosteron werden die Talgdrüsen stimuliert und arbeiten auf Hochtouren. Der Gegenspieler Östrogen, der diese erhöhte Talgdrüsenproduktion hemmen könnte, ist in dieser Phase allerdings nur gering im Körper vorhanden: Pickel entstehen. Ist die Monatsblutung vorbei, bessert sich das Hautbild meist von ganz allein wieder.

Tipp: Wirklich verhindern kann man die Entstehung dieser hormongesteuerten Pickel nicht. Wichtig ist jedoch in dieser Zeit die Haut besonders gründlich zu reinigen, damit Bakterien fernbleiben und der Pickel sich nicht entzünden kann.

H3: Pickel auf Nase und Stirn

Hier sind sie wirklich am auffälligsten: Mitten auf der Nase oder der Stirn prangen Pickel besonders unangenehm. Schuld für diese unübersehbaren Male ist oft Stress. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol erhöhen nämlich die Talgproduktion und fördern so die Entstehung der Pickel.

Tipp: Auch hier ist eine ausführliche Reinigung der Haut sinnvoll. Zusätzlich kannst du die Pickelchen mit Zink oder Teebaumöl desinfizieren. Im Anschluss hilft eine hautberuhigende Pflege. Achtung: Der oft gehörte Geheimtipp, Zahnpasta zu benutzen, kann die Haut zusätzlich reizen. Stattdessen kann Silcium Gel auf den Pickel getupft helfen. Hilfreich ist es natürlich auch, den Stress zu reduzieren. Hier können zum Beispiel Entspannungstechniken und Sport helfen.

H3: Pickel an den Wangen

Schuld sind meist Bakterien. Sie gelangen durch Büro-Telefonhörer, das Handy oder häufiges ins Gesicht fassen mit den Händen an die Wangen. Dort können sie dann an der Hautoberfläche die Entwicklung von Pickeln begünstigen. Auch bei Akne treten die Pickel vermehrt an den Wangen auf. Hier ist die Ursache allerdings eine erhöhte Talgproduktion aufgrund von zu viel männlicher Hormone. Deshalb leiden besonders oft Teenager an dem Problem. Wie Silicium bei Akne helfen kann, liest du hier: https://www.schoenvoninnen.de/silicium-kann-die-symptome-von-akne-lindern/

Tipp: Häufiges Händewaschen, gründlich abtrocknen und regelmäßig Telefone säubern und desinfizieren kann die Bakterien fernhalten.

H3: Pickel am Haaransatz

In diesem Bereich bleiben manchmal Reste von Waschgel, Gesichtsmasken, oder Haarwaschmittel und anderen Stylingprodukte haften, die nicht richtig aus- bzw. abgespült wurden. Diese reizen die Haut und können als Reaktion Pickel hervorrufen.

Tipp: Wenn du hier öfter Pickel hast und empfindlich reagierst, kann es helfen den Haaransatz beim Reinigen und Abschminken auszusparen und Haarshampoo und Conditioner immer sehr gründlich auszuspülen.