Nagelpflege-Tipps für den Jahreswechsel

Man mag es kaum glauben, aber der Sommer neigt sich dem Ende zu. Und das bedeutet auch gleichzeitig immer eine Umstellung für den Körper. Je nach Jahreszeit sind wir verschiedenen Faktoren wie einem starken Temperaturwechsel ausgesetzt, was sich auch auf unsere Nägel auswirkt. Fingernägel sind viel sensibler, als man vielleicht denkt. Deshalb ist es wichtig, nicht nur Haut und Haaren, sondern auch den Nägeln die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken. Im Jahreswechsel leiden die Nägel vor allem unter Feuchtigkeitsverlust: Sie werden trocken, spröde, brechen oder reißen ein. Wir zeigen euch, woran das liegt und was ihr dagegen tun könnt.

Das bedeutet der Jahreswechsel für unsere Nägel

Die Fingernägel werden bei der Pflege oftmals vernachlässigt. Gepflegte Hände und Füße sind jedoch nicht nur für die äußere Erscheinung wichtig, sondern spiegeln auch die körperliche Gesundheit wider, zum Beispiel durch einen Nährstoffmangel. Je nach Jahreszeit gibt es dabei unterschiedliche Faktoren zu beachten:

Fehlendes UV-Licht: Im Sommer wachsen die Nägel besonders schnell. Das liegt vor allem an der vermehrten Vitamin D-Aufnahme durch UV-Licht. Vitamin D ist ein sehr wichtiges Vitamin für die gesunde Entwicklung von Haut und Nägeln. Da das Wachstum in der kalten Jahreszeit verlangsamt ist, brauchen Risse und Verletzungen in den Nägeln länger, um auszuheilen bzw. herauszuwachsen. Um die Regeneration der Nägel anzukurbeln, ist also eine zusätzliche Pflege wichtig, zum Beispiel mit dem silicea Nagelaufbauserum. Äußerlich aufgetragen regeneriert es beanspruchte Nägel und sorgt bei langfristiger Anwendung für eine schöne, glänzende Nagelstruktur.

Nährstoffmangel: Ein Vitamin- und Nährstoffmangel, bedingt durch die oftmals nährstoffärmere Ernährung in der kalten Jahreszeit, kann sich in spröden und rissigen Nägeln äußern. So begünstigt zum Beispiel der Mangel an Eisen, Vitamin B und C sowie Silicium eine brüchige Nagelstruktur. Deshalb ist es wichtig, sich auch in der kalten Jahreszeit nährstoffreich und mit frischen Zutaten zu ernähren. Mit Lebensmitteln wie Bananen, Hühnchen oder auch Paprika kann man dazu beitragen, den Vitaminhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen. Auch siliciumreiche Zutaten wie Gerste, Hirse oder Kartoffeln können die Nägel stärken. Da der tägliche Silicium-Bedarf jedoch meist nicht nur durch die Ernährung abgedeckt werden kann, eignet sich die zusätzliche Einnahme durch natürliches Silicium-Gel aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt.

Tipp: Mit Blick auf die kalte Jahreszeit: früh starten. Um die Erfolge der Einnahme zu sehen, empfiehlt sich eine Silicium-Kur über einen Zeitraum von 12 Wochen.

Unausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt: Fingernägel können ihren Feuchtigkeitshaushalt im Vergleich zur Haut nicht selbst regulieren. Bei kalter Luft draußen oder auch bei warmer Heizungsluft trocknen sie also schnell aus und bekommen eine spröde und brüchige Nagelstruktur. Die wechselhaften Luftverhältnisse im Herbst machen es unseren Nägeln also schwer, schön und gesund zu glänzen. Deshalb heißt es: Pflegen, pflegen, pflegen. Eine regelmäßige und reichhaltige Maniküre zum Beispiel kann Feuchtigkeitshaushalt wieder in Takt bringen.

Das sollte bei brüchigen Nägeln vermieden werden

Da wir gerade in der kalten Jahreszeit zu brüchigen Nägeln neigen, ist es wichtig, die Nägel mit ausreichenden Nährstoffen zu versorgen und zu pflegen. Auf diese Maßnahmen sollte man jedoch besser verzichten:

  • Die Nägel mit dem Nagelknipser kürzen: Hier besteht die Gefahr, den bereits brüchigen Nagel zusätzlich zu verletzten.
  • Die Nägel nicht mit einem spitzen Gegenstand von unten reinigen: Dadurch werden oft wichtige Bestandteile des Nagels mitentfernt und fördert so eine brüchige Nagelstruktur. Effektiver ist es, die Nagelunterseite mit einer weichen Bürste zu säubern.
  • Vorsichtig sein mit Gel-Nägeln und Shellac: Die Nägel werden bei diesen Methoden oftmals stark beansprucht. Zum Abtragen des Lacks wird ein Nagellackentferner benötigt, der unter anderem Aceton enthält. Dieser entzieht dem Nagel Fett und lässt die Haut austrocken. Besonders nach dem Abtragen der Nägel leidet das Nagelbett und auch die umliegende Haut darunter. Wenn man eh schon dünne Nägel hat, ist die Wahl zum klassischen Nagellack inklusive Unterlack auf jeden Fall schonender.