Typische Fehler und wie du sie vermeiden kannst

Sie kommen oft genau dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann: Pickel. Gerne sprießen sie rot und groß auf Nase, Stirn und Kinn – also an den Stellen, wo man sie besonders schlecht kaschieren kann. Auch wenn gelegentliche Pickel gesundheitlich keine Gefahr darstellen, fühlt man sich mit ihnen einfach nicht wohl und möchte sich schnellstmöglich von seinem unliebsamen Begleiter verabschieden. Die Lösung scheint für viele ganz einfach: Selbst Hand anlegen und den Pickel ausdrücken, fertig.

Wer Pickel falsch ausdrückt, riskiert bleibende Hautschäden

Was Pickel genau sind, wie sie entstehen und wie du sie vermeiden kannst, haben wir dir bereits in erklärt. Doch was ist im Akutfall zu tun? Vorab gilt: Beim amateurhaften Pickel ausdrücken passieren schnell Fehler, die im schlechtesten Fall lange sichtbar bleiben. Entzündungen, Narben und Pickelmale können die Folge sein. Besser wäre es also gewesen, den Pickel von alleine abheilen zu lassen. Doch dazu fehlt einem manchmal einfach die Geduld. Kannst du deine Hände auch einfach nicht von einem nervigen Pickel lassen? Du möchtest ihn so schnell wie möglich loswerden, hast aber keine Zeit oder Lust die Kosmetikerin oder den Dermatologen aufzusuchen? 

So geht Pickel ausdrücken richtig – 5 Tipps, mit denen du deine Haut schonst

Grundsätzlich solltest du erst mit dem Entfernen des Pickels beginnen, wenn du deine Haut von Rückständen von Cremes, Schminke usw. befreit hast. Bitte achte auch darauf, dass du mit dem Ausdrücken aufhörst, sobald der Pickel anfängt zu bluten oder klare Flüssigkeit austritt.

  1. Haut aufweichen: Durch ein Dampfbad, z.B. mit Kamille, öffnen sich deine Poren. Dadurch benötigst du weniger Druck, um den Pickel auszuquetschen. Alternativ kannst du deine Haut auch mit einem heißen Waschlappen geschmeidig machen.
  2. Hände waschen und desinfizieren: Wenn du den Pickel ausdrücken möchtest, solltest du deine Hände vorab von Bakterien und Co. befreien. Ausgiebiges Händewaschen und ordentliches Desinfizieren stehen an oberster Stelle. Am besten wickelts du ein sauberes Taschen- oder Kosmetiktuch um deine Finger. So kannst du deine Haut noch mehr schonen.
  3. Nicht zu viel Druck: Nach dem Aufweichen kann es schon reichen, wenn du die Haut um den Pickel herum einfach ein wenig nach außen ziehst. Wenn das nicht funktioniert, kannst du den Pickel mit den Fingern umschließen und einen leichten Druck ausüben. Lässt sich der Pickel mit wenig Druck nicht entfernen, lasse wieder von ihm ab, um Haut- und Gewebeschäden zu vermeiden. Versuche es einfach zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
  4. Abschließende Reinigung:  Du konntest den Pickel ohne Druck entfernen und bist froh ihn endlich los zu sein? Sehr gut. Was du jetzt aber nicht vergessen solltest, ist eine ordentliche Reinigung der Haut. Spüle sie sorgfältig erst mit lauwarmem, dann mit kaltem Wasser ab. Durch das kalte Wasser verschließen sich deine Poren wieder.
  5. Gereizte Haut beruhigen: Wenn du Pickel ausdrückst, dann bedeutet das Stress für deine Haut. Um sie wieder zu besänftigen und rote, trockene Stellen zu vermeiden, solltest du deiner Haut nach der abschließenden Reinigung eine Extraportion beruhigende Pflege gönnen, z.B. mit dem natürlichen silicea Skin Repair Spray. Die Kombination aus rein mineralischem Silicium-Gel und Aloe Vera-Gel sorgt für intensive Feuchtigkeit und Pflege der Haut. Das Spray regeneriert und beruhigt die Haut intensiv durch die reizlindernde und wiederaufbauende Wirkung

Extratipp: Es gibt ein nützliches Werkzeug, dass dir beim Pickel entfernen helfen kann, der Komedonenquetscher. Was kompliziert klingt, ist ein simpler Gegenstand. Mit ihm wirst du Pickel und Mitesser schonender los, als wenn du sie mit der Hand ausdrückst. Der Komedonenquetscher ist ein ca. zehn Zentimeter langes Metallstück mit Ösen. Pickel und Mitesser werden in der Mitte der kleinen Öse platziert, dann wird durch den Komedonenquetscher Druck auf die Hautstelle ausgeübt, bis die Hautunreinheit aufgeht. Wichtig: Den Komedonenquetscher vor und nach der Anwendung desinfizieren und/oder auskochen.