An der Lage erkennst du, was dahintersteckt 

Klein, hässlich, manchmal schmerzhaft und absolut nervig! Pickel im Gesicht sind so ziemlich das Letzte, was man sich wünscht. Auftauchen können sie an den unterschiedlichsten Stellen. Stirn, Nase, Kinn oder Haaransatz, kein Bereich ist vor ihnen sicher. Doch das können wir uns auch zu Nutze machen, denn anhand ihrer Lage kannst du erkennen, was dahintersteckt.  

Wie entsteht überhaupt ein Pickel?

In der Haut sitzen Taldrüsen. Deren Funktion ist es, ein fettiges Sekret zu bilden, das als Talg oder Hautfett bezeichnet wird. Es wird an die Hautoberfläche transportiert und hat die Funktion, die Haut vor Austrocknung und Umwelteinflüssen zu schützen. Verstopft eine Talgdrüse durch eine erhöhte Talgproduktion, staut sich der Talg in die Haut zurück. Die Folge ist ein Mitesser. Entzündet sich eine verstopfte Talgdrüse durch Bakterien, entsteht ein Pickel.

Pickel an Kinn und Hals

Treten Hautunreinheiten an diesen Stellen auf, sind ganz häufig Hormone die Ursache. Sie sind sozusagen die Vorhut, bevor deine Periode einsetzt. Durch die Zyklusbedingte erhöhte Produktion von Testosteron werden die Talgdrüsen stimuliert und arbeiten auf Hochtouren. Der Gegenspieler Östrogen, der diese erhöhte Talgdrüsenproduktion hemmen könnte, ist in dieser Phase allerdings nur gering im Körper vorhanden: Pickel entstehen. Ist die Monatsblutung vorbei, bessert sich das Hautbild meist von ganz allein wieder.

Tipp: Wirklich verhindern kann man die Entstehung dieser hormongesteuerten Pickel nicht. Wichtig ist jedoch in dieser Zeit die Haut besonders gründlich zu reinigen, damit Bakterien fernbleiben und der Pickel sich nicht entzünden kann.

Pickel auf Nase und Stirn

Hier sind sie wirklich am auffälligsten: Mitten auf der Nase oder der Stirn prangen Pickel besonders unangenehm. Schuld für diese unübersehbaren Male ist oft Stress. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol erhöhen nämlich die Talgproduktion und fördern so die Entstehung der Pickel.

Tipp: Auch hier ist eine ausführliche Reinigung der Haut sinnvoll. Zusätzlich kannst du die Pickelchen mit Zink oder Teebaumöl desinfizieren. Im Anschluss hilft eine hautberuhigende Pflege. Achtung: Der oft gehörte Geheimtipp, Zahnpasta zu benutzen, kann die Haut zusätzlich reizen. Stattdessen kann Silcium Gel auf den Pickel getupft helfen. Hilfreich ist es natürlich auch, den Stress zu reduzieren. Hier können zum Beispiel Entspannungstechniken und Sport helfen.

Pickel an den Wangen

Schuld sind meist Bakterien. Sie gelangen durch Büro-Telefonhörer, das Handy oder häufiges „Ins-Gesicht-fassen“ mit den Händen an die Wangen. Dort können sie dann an der Hautoberfläche die Entwicklung von Pickeln begünstigen. Auch bei Akne treten die Pickel vermehrt an den Wangen auf. Hier ist die Ursache allerdings eine erhöhte Talgproduktion aufgrund von zu vielen männlichen Hormonen. Deshalb leiden besonders oft Teenager an dem Problem. Wie Silicium bei Akne helfen kann, liest du hier: https://www.schoenvoninnen.de/silicium-kann-die-symptome-von-akne-lindern/

Tipp: Häufiges Händewaschen, gründlich abtrocknen und regelmäßig Telefone säubern und desinfizieren kann die Bakterien fernhalten.

Pickel am Haaransatz

In diesem Bereich bleiben manchmal Reste von Waschgel, Gesichtsmasken, oder Haarwaschmittel und anderen Stylingprodukte haften, die nicht richtig aus- bzw. abgespült wurden. Diese reizen die Haut und können als Reaktion Pickel hervorrufen.

Tipp: Wenn du hier öfter Pickel hast und empfindlich reagierst, kann es helfen den Haaransatz beim Reinigen und Abschminken auszusparen und Haarshampoo und Conditioner immer sehr gründlich auszuspülen. 

Pickel ausdrücken: Worauf du achten solltest

Auch wenn gelegentliche Pickel gesundheitlich keine Gefahr darstellen, fühlt man sich mit ihnen einfach nicht wohl und möchte sich schnellstmöglich von seinem unliebsamen Begleiter verabschieden. Die Lösung scheint für viele ganz einfach: Selbst Hand anlegen und den Pickel ausdrücken, fertig.

Typische Fehler und wie du sie vermeiden kannst

Beim amateurhaften Pickel ausdrücken passieren jedoch schnell Fehler, die im schlechtesten Fall lange sichtbar bleiben. Entzündungen, Narben und Pickelmale können die Folge sein. Besser wäre es also gewesen, den Pickel von allein abheilen zu lassen. Doch dazu fehlt einem manchmal einfach die Geduld. Kannst du deine Hände auch einfach nicht von einem nervigen Pickel lassen? Du möchtest ihn so schnell wie möglich loswerden, hast aber keine Zeit oder Lust die Kosmetikerin oder den Dermatologen aufzusuchen?

So geht Pickel ausdrücken richtig – 5 Tipps, mit denen du deine Haut schonst

Grundsätzlich solltest du erst mit dem Entfernen des Pickels beginnen, wenn du deine Haut von Rückständen von Cremes, Schminke usw. befreit hast. Bitte achte auch darauf, dass du mit dem Ausdrücken aufhörst, sobald der Pickel anfängt zu bluten oder klare Flüssigkeit austritt.

  1. Haut aufweichen: Durch ein Dampfbad, z. B. mit Kamille, öffnen sich deine Poren. Dadurch benötigst du weniger Druck, um den Pickel auszuquetschen. Alternativ kannst du deine Haut auch mit einem heißen Waschlappen geschmeidig machen.
  2. Hände waschen und desinfizieren: Wenn du den Pickel ausdrücken möchtest, solltest du deine Hände vorab von Bakterien und Co. befreien. Ausgiebiges Händewaschen und ordentliches Desinfizieren stehen an oberster Stelle. Am besten wickelts du ein sauberes Taschen- oder Kosmetiktuch um deine Finger. So kannst du deine Haut noch mehr schonen.
  3. Nicht zu viel Druck: Nach dem Aufweichen kann es schon reichen, wenn du die Haut um den Pickel herum einfach ein wenig nach außen ziehst. Wenn das nicht funktioniert, kannst du den Pickel mit den Fingern umschließen und einen leichten Druck ausüben. Lässt sich der Pickel mit wenig Druck nicht entfernen, lasse wieder von ihm ab, um Haut- und Gewebeschäden zu vermeiden. Versuche es einfach zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
  4. Abschließende Reinigung:  Du konntest den Pickel ohne Druck entfernen und bist froh ihn endlich los zu sein? Sehr gut. Was du jetzt aber nicht vergessen solltest, ist eine ordentliche Reinigung der Haut. Spüle sie sorgfältig erst mit lauwarmem, dann mit kaltem Wasser ab. Durch das kalte Wasser verschließen sich deine Poren wieder.
  5. Gereizte Haut beruhigen: Wenn du Pickel ausdrückst, dann bedeutet das Stress für deine Haut. Um sie wieder zu besänftigen und rote, trockene Stellen zu vermeiden, solltest du deiner Haut nach der abschließenden Reinigung eine Extraportion beruhigende Pflege gönnen, z. B. mit dem Hübner Original silicea® Skin Repair Spray. Die Kombination aus rein mineralischem Silicium-Gel und Aloe Vera-Gel sorgt für intensive Feuchtigkeit und Pflege der Haut. Das Spray regeneriert und beruhigt die Haut intensiv durch die reizlindernde und wiederaufbauende Wirkung.

Extratipp: Es gibt ein nützliches Werkzeug, dass dir beim Pickel entfernen helfen kann, der Komedonenquetscher. Was kompliziert klingt, ist ein simpler Gegenstand. Mit ihm wirst du Pickel und Mitesser schonender los, als wenn du sie mit der Hand ausdrückst. Der Komedonenquetscher ist ein ca. zehn Zentimeter langes Metallstück mit Ösen. Pickel und Mitesser werden in der Mitte der kleinen Öse platziert, dann wird durch den Komedonenquetscher Druck auf die Hautstelle ausgeübt, bis die Hautunreinheit aufgeht. Wichtig: Den Komedonenquetscher vor und nach der Anwendung desinfizieren und/oder auskochen.