Richtig ausmisten: So sortierst du Kosmetikartikel und Make-up-Produkte

22. Mai 2020 | Stay-at-Home

Wir alle kennen sie: diese eine Schublade, die vollgepackt ist mit alten Nagellacken, bunten Lidschattenfarben und Pflege-Masken, die man nie benutzt, aber sicherheitshalber aufbewahrt hat. Wir wissen nicht warum, aber so gut wie jede Frau besitzt eine Reihe von Kosmetikartikeln, die sie nicht mehr braucht oder längst vergessen hat. Fühlst du dich angesprochen? Wie wäre es, wenn du die Zeit zuhause nutzt, um deine Make-up-Kiste so richtig aufzuräumen und alles zu entsorgen, was du nicht mehr benötigst? Wann, wenn nicht jetzt? Mit diesen Tipps bringst du wieder Ordnung in deine Beauty-Sammlung. 

Schritt für Schritt zur Beauty-Ordnung

Bevor du mit dem Aufräumen beginnst, solltest du eine klare Strategie haben und nicht einfach drauf loslegen. Eine Technik, die du fast immer bei deinen Ausmist-Aktionen anwenden kannst. Diese Schritte, können dir dabei helfen:

Schritt 1: Alles ausräumen und ordnen

Ob Make-up, Creme oder Lidschatten – lege alle deine Produkte zusammen auf einen Haufen. Anschließend sortierst du alles nach Kategorien. Zum Beispiel eine Kategorie Make-up mit allen Lidschatten, Wimperntuschen, Foundations oder Eyelinern. Weitere Kategorien könnten ebenfalls Nagellacke oder auch Pflegeprodukte sein. Du kannst sogar noch weiter gehen und die jeweiligen Kategorien zusätzlich nach Farben sortieren. Mithilfe der kategorisierten Stapel bekommst du einen guten Überblick über alle Artikel, die sich mit den Jahren angesammelt haben. 

Schritt 2: Haltbarkeit prüfen

Hast du deine Stapel gebildet? Dann kannst du alles, was laut Haltbarkeitsdatum schon lange abgelaufen ist oder einfach ewig nicht mehr benutzt wurde, aussortieren. Dazu gehören zum Beispiel die Sonnencreme vom vorletzten Sommer, alte Pflegeprodukte, verklumpte Wimperntuschen oder auch getrocknete Nagellacke. 

Beauty-Tipp: Kosmetikprodukte sollten kühl und trocken gelagert werden. Das warme Badezimmer ist daher nicht ideal geeignet – vor allem nicht für feuchtigkeitsempfindliche Produkte wie Puder oder Lidschatten.

Schritt 3: Lieblingsprodukte identifizieren

Jetzt sind deine Stapel schon kleiner geworden, richtig? Nun überlege dir, welche der Sachen du tatsächlich noch nutzt. Alles, was du mehr als ein Jahr nicht verwendet oder bereits vergessen hast, weg damit! Behalte nur die Produkte, die du auch wirklich noch verwendest und sei dabei ganz ehrlich zu dir. Magst du es überhaupt? Oder behältst du es nur, weil du damals viel Geld dafür ausgegeben hast? Hier ist es genauso wie mit Klamotten. Wenn du etwas behältst, weil du es vielleicht doch irgendwann, irgendwo mal tragen könntest, dann miste es aus. 

Vorher nachher vergleichen

Gerade wenn es um Make-up und Kosmetik geht, geht es doch darum, dass wir Produkte haben, die uns ein gutes Gefühl geben und uns dabei unterstützen, uns in unserer Haut wohlzufühlen. Daher ist es wichtig, dass du in deiner Beauty-Routine nur die Artikel verwendest, die das ermöglichen. Alle anderen nehmen nur unnötigen Platz weg. Außerdem ist es doch auch befreiend und zeitsparend, wenn man nicht stundenlang in der Beauty-Schublade wühlen muss. Probiere es aus, es lohnt sich.  

Weniger ist mehr

Die meisten Frauen haben wohl eine ähnliche Morgenroutine: Zähneputzen, duschen, Pflegecreme und anschließend Make-up auftragen. Dabei lautet das Motto diesen Sommer: Weniger ist mehr. Und das gilt nicht nur für deine Kosmetikprodukte in der Schublade, sondern auch auf deiner Haut. Foundation, Concealer, Wimperntusche und Rouge gehören für vielen zur täglichen Beauty-Programm. Dabei haben wir das ganze Make-up eigentlich gar nicht nötig, denn jede Frau kann auch ohne Puder und Mascara strahlen. Unser Tipp: Nutze die Zeit von Home-Office und Co., um deine natürliche Schönheit zu betonen. 

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