Das kann unterstützend helfen

Was ist Rosacea, wie wird es behandelt und können auch Hausmittel unterstützend helfen? Du wirst rot, wenn dir etwas peinlich ist oder du dich beim Sport angestrengt hast – das ist ganz normal und geht meist schnell wieder weg. Bei Rosacea sieht das anders aus: Wer betroffen ist, leidet unter dauerhaften Rötungen. Je nach Schweregrad ist eine Behandlung durch den Hautarzt nötig, doch auch Hausmittel können unterstützend helfen.

Was ist Rosacea?

Die entzündliche Hauterkrankung Rosacea, die auch „Fluch der Kelten“ genannt wird, zeigt sich dabei mitten im Gesicht: Wangen, Nase, Stirn und Kinn sind fleckig gerötet. Je nach Schweregrad erscheinen diese Stellen heller oder dunkler, teils auch mit Knötchen oder Pusteln und sichtbaren Äderchen. Oft geht auch ein regelrechtes Hitzegefühl mit den Symptomen einher. Die Betroffenen leiden darunter meist erheblich, denn die auffälligen roten Stellen sind nur schwer zu überdecken. Da Rosacea chronisch ist und sich ohne Behandlung verschlimmert, brauchen Betroffene Hilfe. Je eher man sie erkennt, umso besser ist sie zu behandeln. Hausmittel, wie Silicium Gel können unterstützend eine Hilfe sein.

Wer ist betroffen?

Hast du eine sehr helle Hautfarbe, neigst zu Sonnenbrand, deine Haare sind hellblond oder rötlich? Dann gehörst du zum Hauttyp 1 und hast daher ein erhöhtes Risiko an Rosacea zu erkranken. In Deutschland haben rund 4 Millionen Menschen mit Rosazea zu tun, vor allem Frauen ab dem 30. Lebensjahr. Aber auch Männer sind betroffen: Sie leiden dann häufig an einer Knollennase, dem sogenannten Rhinophym.

Was sind die Ursachen?

Eine große Rolle bei der Entstehung der Rosacea spielt die Sonne: Sie beeinflusst sowohl das Bindegewebe als auch die Blut- und Lymphgefäße und trägt so zur Gefäßerweiterung und Entzündung bei. Deshalb ist für helle Hauttypen ein starker Sonnenschutz umso wichtiger. Auch Aspekte wie die erbliche Veranlagung oder Störungen im Immunsystem und der Durchblutung sind verantwortlich für die Rötungen. Fakt ist, Faktoren, welche die Gefäße weiten, wie Alkohol, Stress, Wärme, Sonnenbestrahlung und scharf gewürzte Speisen, können die Rosacea verschlimmern oder einen akuten Schub auslösen.

Wie können Hausmittel unterstützend helfen?

Wenn du spürst, dass du zu vermehrten Rötungen neigst, solltest du deinen Hautarzt aufsuchen. Je früher man Rosacea behandelst umso besser kann man die sogenannte Hautrose mit entsprechenden Therapien, meist mit entsprechenden Medikamenten, in den Griff bekommen. Wichtig ist vor allem, die auslösenden Faktoren soweit es geht zu vermeiden. Eine gesunde Ernährung mit möglichst wenig Zucker ist oft ebenfalls eine wichtige Maßnahme. Auch Hausmittel können eine unterstützende Hilfe sein.

  • Silicium: Das Spurenelement sorgt für festes Bindegewebe, elastische Blutgefäße und hat entzündungshemmende Effekte. Auch äußerlich als Maske angewendet kann Silicium in Gel-Form die Haut kühlen und mit Feuchtigkeit versorgen, ohne die empfindliche Haut zu belasten.
  • Apfelessig: Apfelessig wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Täglich einen keinen Löffel Honig mit einen kleine Löffel Apfelessig mischen und einnehmen. Das kann den ph-Wert der Haut verbessern.
  • Grüner Tee: Er hat viele positive Eigenschaften, unter anderem kann er zur Linderung von Entzündungen beitragen. Grüner Tee hilft zudem als natürlicher Sonnenschutz, was bei einer Rosacea sehr wichtig ist. Eine mit gekühltem Grüntee getränkte Baumwollkompresse wird dabei für ca. 10 Minuten auf das Gesicht gelegt.