Sommertrend Henna-Tattoos

18. Juli 2018 | Schön von außen

Im Urlaub lassen sich viele gerne mit exotischen Accessoires verschönern. Dabei sind Henna-Tattoos jedes Jahr besonders beliebt: Egal ob kleine, filigrane Zeichen oder großflächige Muster – viele Urlauber möchten den orientalischen Körperkult gerne einmal ausprobieren.

Was ist Henna?

Die rötlich-gelbe Farbe wird aus den zermahlenen Blättern und den Blätterstielen des Hennastrauchs gewonnen. Diese Pflanze kommt natürlicherweise in Nordafrika, Teilen Indiens sowie anderen asiatischen und arabischen Länder vorn. Dort gilt Henna schon seit vielen tausenden Jahren als ein Zeichen für Anmut und Schönheit –  sowohl im Alltag als auch zu festlichen, rituellen Anlässen. Denn Henna hat einen großen Vorteil: Die enthaltenen Farb-Partikel bleiben verhältnismäßig lange haften, ohne – wie ein gestochenes Tattoo – buchstäblich unter die Haut zu gehen.

Wie funktioniert ein Henna-Tattoo?

Das Hennapulver wird zu einer cremigen Paste angerührt, die anschließend auf die Haut aufgetragen wird. Dem Pulver wird traditionell Wasser oder Zitronensaft, ein Süßstoff und ein ätherisches Öl wie z.B. Lavendel zugegeben. Üblicherweise wird dafür braunes oder rotes Pulver verwendet.

Doch teilweise sieht man an den Henna-Ständen auch schwarzes Pulver, dessen Pasten-Farbe der eines echten Tattoos sehr nah kommt. Doch Hennapulver kann aufgrund seiner natürlichen Bestandteile nie ganz schwarz sein und eine tiefschwarze Färbung hält nur, wenn synthetische Färbemittel wie PPD (p-Phenylendiamin) eingesetzt werden. Solche Mittel können oft unangenehme, sichtbare allergische Reaktionen hervorrufen! Deshalb solltet man – besonders im Urlaub – vorsichtig sein und sich vom Henna-Künstler unbedingt die genaue Zusammensetzung erklären oder die Henna-Tube zeigen lassen. Bei großen Sprachbarrieren sollte vielleicht lieber auf die Körperverzierung verzichtet werden.

Wie lange hält Henna?

Auf der Haut ist die Paste ca. 1-2 Wochen haftbar. Allerdings ist sie ist wasserlöslich. Wer also mit seinem neuen Körperschmuck in den Pool oder ins Meer hüpft, läuft Gefahr, dass die Malereien schnell wieder verschwinden.

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