So lernst du, dich selbst richtig zu lieben

Immer wieder hört man von Schönheitsidealen. Und was in der Gesellschaft als schön gilt, ändert sich gefühlt wöchentlich. Doch wie sagt man so oft: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Denn das Wichtigste ist doch, sich in der eigenen Haut wohlzufühlen und sich ein eigenes Schönheitsideal zu schaffen – fernab von Klatschmagazinen, Social Media und der Werbung. Das Nacheifern von unrealistischen Schönheitsidealen geht auch an unserem Körper nicht spurlos vorbei. Was wäre, wenn man einfach mal mit dem Körper in einen Dialog treten könnte, was würde er uns bloß sagen? Wir zeigen dir, wie man lernt, besser auf den Körper zu hören und somit auch die Selbstliebe und -Akzeptanz zu stärken.

Die Zeichen des Körpers

Der Körper ist ein wahres Wunder. Wenn man ganz genau auf ihn hört, bemerkt man, dass er uns manchmal klare Signale sendet. Der Körper zittert, wenn uns kalt ist. Wenn wir Hunger haben, fängt der Magen an zu grummeln und sich zusammenzuziehen und auch bei Stress, Unwohlsein oder Unzufriedenheit macht er sich bemerkbar, etwa durch Hautirritationen, Gewichtsveränderungen oder kraftloses Haar. Hinzu kommt dann noch das Gedankenkarussell. Warum das alles? Oftmals hängen die Ursachen mit dem innerlichen Wohlbefinden zusammen. Egal, in welcher Situation man sich befindet – der Körper transportiert die inneren Gefühle nach außen. Und diese Zeichen sollten wir nicht missachten.

Tipps für ein besseres Wohlbefinden

Bei Unwohlsein im eigenen Körper gilt generell, mit sich selbst bewusster umzugehen und den Ursachen auf den Grund zu gehen. Um eine glückliche und funktionierende Beziehung zu seinem Körper zu schaffen, sind diese Tipps hilfreich:

1. Dein Selbstbild stärken:

Warum versuchen wir, immer perfekt zu sein? Nicht gestylt aus dem Haus zu gehen, ist für manche undenkbar – und das machen viele nur, um anderen zu gefallen. Ein erster Schritt kann sein, sich diesem Stress nicht mehr auszusetzen. Das Selbstwertgefühl hängt nämlich nicht von einem perfekten Äußeren ab, wenn das Innere nicht stimmt. Meist merkt man dann erst, dass den anderen Menschen das aufwendige Styling gar nicht auffällt. Also: Einfach so rausgehen, wie du dich wohlfühlst. Mit Natürlichkeit kann man nie etwas falsch machen.

2. Deinem Körper etwas Gutes tun

Wenn du mal ehrlich bist: Wann hast du dir das letzte Mal etwas gegönnt oder dich so richtig entspannt? Stress im Job, Probleme mit dem Partner, der Familie oder Freunden können oftmals zu Unzufriedenheit oder Selbstzweifel führen. Rede dir nicht ein, dass du diese Situationen nicht meistern kannst. Selbstmitgefühl und vor allem Zeit für dich ist dann gefragt. Koche dir mal wieder etwas Schönes, schaue dir deinen Lieblingsfilm an oder lass dich mal wieder bei der Massage verwöhnen. Wenn du gut mit dir und deinen Körper umgehst, dann geht es dir auch bald schon viel besser.

3. Yoga

Wer mal wieder total gestresst ist, findet mit Yoga eine erholsame Alternative im Alltag. Bei Yoga kann man besonders gut abschalten und in sich hineinhören. Während deine Muskeln gestärkt werden, lernst du zudem deine emotionalen Grenzen kennen und kannst deinen Kopf von vielen Sorgen befreien.

4. Starke Haut, stärkeres Selbstbild

Bereits bei der morgendlichen Routine kannst du schon etwas für dein Selbstwertgefühl tun. Das wichtigste ist: Lass dir Zeit und achte auf die richtige Pflege. Denn mit schöner und gesunder Haut, fühlt man sich doch gleich viel besser und kann gut gelaunt und voller Energie in den Tag starten. Am besten milde Peelings verwenden und auf Cremes mit hohem Alkoholgehalt verzichten. Um die Haut zu stärken, spielt außerdem das Spurenelement Silicium eine wichtige Rolle. Es unterstützt die Zellen bei Wachstum und Aufbau und spendet der Haut viel Feuchtigkeit. Silicium kann neben der Ernährung in unterschiedlichen Darreichungsformen eingenommen werden. Silicium-Gel ist zum Beispiel in Drogerien, Reformhäusern oder Online erhältlich. So strahlt deine Haut und auch du fühlst dich innerlich wieder wohler darin.

5. Bewegung

Auch wenn für viele Sport nicht zur Lieblingstätigkeit gehört, können wir so Stress abbauen und nachweislich Glückshormone freisetzen.1 Außerdem halten wir unseren Körper fit, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Bereits der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder ein Spaziergang in der Mittagspause tut dem Körper gut. Wichtig ist: Mach dich frei von dem Gedanken, Sport zu treiben, um abzunehmen. Es sollte dich nicht zu viel Überwindung kosten, sondern auch Spaß machen. Und jeder kennt es: Danach fühlt man sich einfach besser!

6. Nicht mit anderen vergleichen

Jeder vergleicht sich mit anderen – das ist ganz normal und passiert oftmals ganz automatisch. Versuche dabei jedoch nicht, dich auf das zu konzentrieren, was andere besser machen. Ob auf der Straße, bei Freunden oder auf Instagram – achte nicht auf die Schönheit der anderen, sondern auf deine Vorzüge. Was findest du an dir am Schönsten? Was kannst du besonders gut und worauf bist du stolz? Mache dir selbst öfter mal ein Kompliment, dann blickt man sich im Spiegel doch schon ganz anders an.

7. Die Körperwaage verbannen

Die Waage ist für viele Frauen der größte Feind. Entspricht die Zahl auf der Waage nicht dem, was man sich erhofft hat, kann die Laune schnell im Keller sein. Dabei ist das nur eine Zahl, die erstmal nichts über Körper und Fitness aussagt. Verbanne daher die Waage und orientiere dich lieber an deinem Spiegelbild. Wenn du merkst, dass du ein gutes Körpergefühl hast, fit bist und die Klamotten passen, hat die Waage nichts in deinem Badezimmer zu suchen.

1 https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180404163635.htm