Das Streben nach gesunden, weißen Zähnen liegt in der Natur des Menschen. Ein strahlend weißes Lächeln gilt als Schönheitsideal und steht für Gesundheit und Attraktivität. Dennoch ist eine besonders helle Zahnfärbung kein Indiz für die tatsächliche Gesundheit der Zähne. Diese sind von Natur aus nämlich nicht „strahlend weiß“ – und das ist auch völlig in Ordnung! Mit der richtigen Zahnhygiene kannst du aber eine natürliche Weißfärbung der Zähne erreichen und deine Zähne vor allem gesund halten. Zu einer gründlichen Reinigung gehört dabei definitiv die richtige Zahnpasta. Welche Unterschiede es gibt und welche Zahnpasta die richtige für natürlich gesunde Zähne ist, erfährst du in diesem Beitrag. 

Welche Zahnpasta ist die passende für mich?

Wer vor dem Zahnpasta-Regal steht, wird von der riesigen Auswahl an verschiedenen Pasten mit großartigen Versprechungen förmlich erschlagen. Grundsätzlich kann zwischen drei Arten von Zahnpasta unterschieden werden:

Universal-Zahnpasta

Bei dieser Zahnpasta handelt es sich um die normale „Standard-Zahnpasta“. Zahnpasten dieser Kategorie versprechen einen Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch. Eine Universal-Zahnpasta ist grundsätzlich ausreichend für eine effektive Reinigung und somit gesunde Zähne. 

Sensitiv-Zahnpasta

Eine Sensitiv-Zahnpasta ist die richtige Wahl für Menschen mit (schmerz-) empfindlichen Zähnen oder Zahnfleisch. Diese Zahncremes sind durch einen niedrigen Abrieb entsprechend sanft bei der Reinigung, um bereits geschädigte Zähne und freiliegende Zahnhälse nicht weiter zu verletzten und zu strapazieren. Natürliche Zahnpasta mit Pfefferminzöl, z. B. von silicea,ist mit ihrem schonenden Putzeffekt eine gute Wahl zur Zahnpflege von empfindlichen Zähnen und Zahnhälsen.

Whitening-Zahnpasta

Die Zahnpasten der dritten Kategorie versprechen neben der normalen Reinigung zu besonders weißen Zähnen zu verhelfen. Sie entfernen mit Hilfe vieler Putzkörper, die einen stärkeren Abrieb des Zahnschmelzes ermöglichen, oberflächliche Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Wein oder Nikotin. Doch Vorsicht: Die Zähne erhalten so lediglich ihren ursprünglichen Farbton zurück, da Whitening-Zahnpasten in der Regel nur stärker säubern und nicht bleichen. Zudem können zu viele Schleifkörper auf lange Sicht den Zahnschmelz schädigen und das Zahnfleisch angreifen.

Statt Chemie: Natürliche Zahnpasta für natürlich gesunde Zähne

Die meisten handelsüblichen Zahnpasten kommen mit viel Chemie daher: Viele Putzkörper für einen möglichst starken Abrieb, zugesetzte Tenside für extra viel Schaum und unterschiedlichste Duft- und Aromastoffe zur Abgrenzung von Konkurrenzprodukten. Doch ist das alles für gesunde Zähne von Nöten? Nicht unbedingt. Das Spurenelement Siliciumkann beispielsweise den Zahnschmelz von außen stärken und schützen. Karies wird so vorgebeugt und die Zähne sowie das Zahnbett gesund erhalten – auf ganz natürliche Art und Weise. Einige ausgewählte Zahnpasten wie von siliceakannst du sogar während der Einnahme von homöopathischen Heilmitteln anwenden. 

Rundum gesunde Zähne

Anstelle von chemischen Zusatzstoffen ist für gesunde und strahlenden Zähne neben der richtigen Zahnpasta insbesondere die richtige Technik beim Zähneputzen sowie die Verwendung von Zahnseide bzw. Zahnzwischenraumbürsten wichtig. Du solltest deine Zahnzwischenräume idealerweise jedes Mal vor dem Putzen säubern, da ansonsten nur rund 30 Prozent der Zahnfläche gereinigt werden. Ein regelmäßiger Besuch bei dem Zahnarzt oder der Zahnärztin deines Vertrauens zur Kontrolle und professionellen Zahnreinigung sind – neben der täglichen Mundhygiene – ebenfalls unerlässlich für rundum gesunde und strahlende Zähne.