Wenn das eigene Zuhause zum Arbeitsplatz, Hotel Mama, Familiensammelstelle und Spielplatz wird, kann einem das die ganze Energie rauben. Man fühlt sich ausgelaugt, gereizt und möchte sich am liebsten den ganzen Tag die Decke über den Kopf ziehen. Du kennst dieses Gefühl? Dann ist es jetzt an der Zeit, dass du von unseren drei Tipps zum Kraft tanken für zuhause erfährst.  


1. Alles Einstellungssache? Gefühle managen lernen

  Wir sind genetisch dazu veranlagt, vor allem negative Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und daran festzuhalten. Unser Gehirn möchte uns vor möglichen Gefahren schützen, indem wir frühzeitig in den Flucht- oder Angriffsmodus schalten. Daher werden positive Emotionen immer nur kurz aufgenommen und dann wieder verworfen – schließlich wird dem Gehirn signalisiert, dass alles in bester Ordnung ist und wir weitermachen können. Dadurch rücken schöne Gedanken und Erlebnisse schnell in den Hintergrund und es fällt schwerer, sich an sie zu erinnern. Doch unmöglich ist es nicht. Du kannst lernen, deine Gefühle zu managen: Nimm negative Emotionen und Gedanken auf, akzeptiere sie und setze dich mit ihnen auseinander. Doch versuche einen Ausgleich zu schaffen und rufe dir jeden Tag ganz bewusst drei schöne Gedanken oder Erinnerungen ins Gedächtnis. Nimm dir für jeden dieser Gedanken ca. drei Minuten Zeit, um ihn richtig auszukosten und möglichst viel neue, positive Energie daraus zu ziehen.

2. I’ve got no power? Kraftzonen einrichten

  Bei den meisten hat jeder Raum zuhause eine Funktion: In der Küche wird das Essen zubereitet, im Wohnzimmer kommt die Familie zusammen und man entspannt und das Bad ist der Ort der Körperhygiene. Klare Sache, unsere Häuser und Wohnungen sind in feste Zonen eingeteilt. Aber was ist eigentlich mit den Kraftzonen bzw. -plätzen? Diese kommen in den meisten Fällen zu kurz. Kraftzonen sind Orte in deinem Zuhause, die du aktiv nutzen kannst, um neue Energie zu schöpfen. Wo sich dein Kraftplatz befindet, oder wo du ihn einrichtest, das ist allein deine Entscheidung. Es kann die gemütliche Fensterbank sein, der flauschige Teppich oder ein ganz anderer Platz. Wichtig ist, dass du dort einen Moment Ruhe findest, dich gut fühlst und positive Energien fließen spürst. Es sollte genügend Tageslicht einströmen und frische Luft zum Atmen vorhanden sein. Ist dein Kraftplatz einmal gefunden und eingerichtet, kannst du ihn täglich nutzen, um deine innere Mitte zu finden und sie mit bewussten, positiven Übungen, z.B. Atemübungen oder Meditation zu stärken.

3. Du bist was du isst? Die Nährstoffe checken 

  Dass unsere Ernährung eine zentrale Rolle für den Stoffwechsel und damit auch für den Energiehaushalt spielt, ist kein Geheimnis. Den meisten sind die wichtigsten Vitamine und Spurenelemente bekannt und ein Mangel lässt sich meist unkompliziert beim Arzt feststellen. Doch es gibt auch Spurenelemente, die ebenfalls essenziell für unseren Körper, aber dennoch nicht besonders bekannt sind – z.B. Silicium (auch Kieselsäure genannt). Silicium versorgt die Zellen in unserem Körper mit Feuchtigkeit und begünstigt die Nährstoffversorgung der Zellen. Hier erfährst du alles über das Spurenelement Silicium. Solltest du das Gefühl haben, dass deine Nährstoffversorgung gestört ist, dann halte bitte Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin. Denn ein Nährstoffmangel wird sich auf lange Sicht deutlich in einem niedrigen Energielevel zeigen.